veranstaltungen, termine im september, oktober 2oo4
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Samstag, 4. September o4 - 2o.3o h

Dekonstruierter Anti-Pop mit den grössten Hits aller Zeiten. Mit Gordon Monahan (elektrische Orgel), JJ Jones (Stimme), Gordon W. (tablas, bongos, theremin) und Laura Kikauka (DJ)

"Pagan Schmalz and other sacrifices" heisst ihre Platte, "Irritainment" nennt sich das Konzept und die Songs tragen Titel wie "Lady Marmalade", "Black Hole Sun", "I like Beer". Damit wäre eigentlich schon fast alles gesagt, aber natürlich verbergen sich hinter Fuzzy Love eine ganze Menge Geschichten und Anekdoten aus dem Szeneleben Berlins, aus Gordon Monahans Jugend, aus dem Club Schmalzwald oder aus dem Jahre 1980, als Gordon M. in Kanada ein 18-Stunden-Konzert organisierte, an dem alle eingeladenen Musiker ausschliesslich die drei gleichen Songs spielen durften. Das war der Ausgangspunkt für Fuzzy Love: eine herzhafte Band, bei der Erinnerungen an die "exotischen" Unterhaltungskünstler der 50er und 60er Jahre wach werden: Martin Denny, Esquivel, Les Baxter und andere. Fuzzy Love karikiert das Stargehabe von Pop-Heroen, lässt sich von südamerikanischen Rhythmen treiben und arbeitet fleissig am überzeugenden, weil billigen Charme einer Coverband, die kurz vor der Entdeckung steht. Fuzzy Love spielen nun zum vierten Mal im Unterhaus!

Fuzzy Love has played at the Venice Biennale,. The Maison des Arts National, Paris, The Festival of Vision, Hong Kong, and the Art Gallery of Ontario, amongst other notable venues.
Fuzzy Love will be releasing their new album this autumn, and will have advance copies available on their upcoming tour of Linz (Ars Electronica 25th anniversary) and Passau (unterhaus). The new CD was recorded at the Einstuerzende Neubauten studio in Berlin, and produced by Neubauten's producer, Boris Wilsdorf.

Freitag, 1o. September o4  -  21.oo h

The Stoned Fish Yoda

Verdrehte Rhythmuswechsel treffen funkelnde Popmelodien und kantige Rockriffs.
Die 5 MusikerInnen von The Stoned Fish Yoda sind bereit, ihren Electric-Indie-Pop auf die Bühne zu bringen.
Jeder Song bildet ein Unikat, Musik, die unter die Haut geht.
Durch exzessive Verwendung und neue Kombination bekannter Gitarreneffekte entstehen sphärische LoFiSounds, die die Musiker zu einem eigenartigen, aber faszinierenden Ganzen verbinden. Den roten Faden bildet die unvergleichliche Stimme von Barbara Mayer, manchmal zerbrechlich kindlich, manchmal kraftvoll rockig.
Die besondere Stimmung, die The Stoned Fish Yoda in ihren Stücken einfangen, um sie dann auf den Konzerten weiterzugeben, zieht jedes Publikum in ihren Bann. Dem Zuhörer wird der Blick in ein Kaleidoskop schillernder Klangfarben eröffnet.

Freitag, 17. September o4  -  21.oo h

Dance Night
Nouvelle Cuisine presents

Kitchen Club
DJ Team - Bleu Beatnique, L`iltisse Lunaire, Smig Stereophone
 

Freitag, 24. September 04  -  20.30 h

The Resonator Blues

Larry O. Moan

Ein Mann. Eine National Steel.

Zum zweiten mal nun gastiert Larry O. Moan im Unterhaus
Ein Fuß, der unablässig den Beat vorgibt. Geschichten von Mülleimern, zerbrochenen Herzen und auch immer ein wenig Hoffnung.
Verpackt in den rauhen, puristisch-spröden Sound des frühen Delta-und Countryblues. Gewürzt mit Ragtime, Vintage-Swing, American Roots und atmosphärischer Slidegitarre a`la Ry Cooder.
Dieser Resonatorgitarren-Blues´n Roots-Cocktail mit eigener Note wird dargeboten von einem Musiker, der seinen Weg gegangen ist:
Über ein Vierteljahrhundert Spielpraxis, zwei Jahre Straßenmusik in Deutschland, Frankreich und Spanien, Supportact von Duke Robillard, Long John Baldry, Spencer Davis Group und anderen, geladener Gast auf div. Festivals, wie z.B. Dobro Fest Trnava (Slowakei), Bluesfestival Dresden und natürlich etlichen Clubgigs und Radioshows.
Jeder Slide ein Schrei der Seele!

Am Abend des 30. September rocken 3 Studenten vom Wiener Institut für Experimentelle Elektroakustik das Unterhaus!
SMERDJAKOV (aka. Stefan Fraunberger):groovende Live-Kontrabass-Verdichtung
Dan SIRENE(alias Helmut Kleinfercher):wilder Free-Acid-Techno
Andreas "KRACH" Stoiber: psychedelische Computerbeats und Feedbackorgien
Auf die 3 Solo-Acts folgt ein wuchtiger gemeinsamer Jam, der sich gewiss
gewaschen haben wird!

Donnerstag, 30. September 04  -  20.30 h

elak gala

juni-august o4

Unterhaus Sommerfest am Samstag, den 28. August ab 2o.oo h

Ausstellung von Simon Graf - Fotografien  -  bis 14. September o4

“Groove & Move”

Jeden Donnerstag ab 21.oo h Musik von DJ Lizzard und DJ Frost.

15. September bis 18. Oktober o4

Mario Louis Jaritz  -  Bilder

Die Bilderwelt von Mario Louis Jaritz bezieht ihre Anleihen aus der klassischen Moderne, lehnt  sich somit an das Kunstverständnis von Klee, Kandinsky oder auch Miró an. Trotzdem ist es dem Maler gelungen eine unverwechselbare, eigenständige Bildsprache zu entwickeln.

Beeindruckend ist der phantasievolle Umgang mit Formen und Farben. Die meist großformatigen Leinwände bestechen durch das leuchtende Farbspiel in der abstrakten Bildgestaltung. Herauszuheben wäre der Zyklus von gleichgroßen Bilder, die vom grafischen Thema identisch aufgebaut sind, aber in Farbe, Untergrund und verwendeten Material variieren. Hier zeigt sich die Vielseitigkeit des Künstlers in voller Bandbreite und auch die schon früher gezeigte Liebe zur Collage flammt wieder neu auf.

„ohne Titel“ nennt der Künstler seine Werkschau nicht ohne Grund. Werke ohne Titel sorgen oft für eine gewisse Verunsicherung  beim Betrachter. Um diese Hemmung abzubauen und um vor allem die Auseinandersetzung mit dem einzelnen Bild zu fördern, wird der Besucher aufgefordert, den Bildern einen eigenen, persönlichen Titel zu geben. Somit wird der Betrachter auch zum Teil des Prozesses und, so hofft der Künstler, die Vielfältigkeit der Betrachtungsweisen offenbart. Weil die sogenannte abstrakte Kunst, in Ermangelung konkreter Darstellungen wie z. B. Stilleben, alleine mit Form und Farbe um die Gunst des Betrachters wirbt, ist der Zugang nicht immer einfach. Aber wie schon Antoine de Saint-Exupéry sagte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Die Vernissage findet am 15. September 2004 um 20°° Uhr statt

Samstag, 2. Oktober 04

Das Königliche Hoftheater Lumumba zeigt:

Handpuppentheater

14 h:  Das Verliebte Krokodil  (ab 3 J)

15 h:  Kasperl und der Meisterdieb (ab 3 J)

16 h:  Kasperl und das Düsenfahrrad (ab 5 J)

Mittwoch, 20. Oktober 04  -  18.00 h

Ausstellungseröffnung

Britta Keber  

eine Grauspielbildreihe  -  Bilder zu Form und Chaos

S a v o l a d e

Kurzbiografie
geb. in Klagenfurt
Studium bei M. Lassnig u.
Ch.L.Attersee an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Diplom
Stipendien nach Paris (Cite International des Arts)
Tschechien (Egon Schiele Art Centrum Krumau)
Buenos Aires (Centre Cultural Recoleta)
Förderungspreis f. bild. Kunst Bau Holding
Kulturpreis des Bundesministeriums
lebt und arbeitet in Wien und Klagenfurt

Ausstellungsdauer bis 29. November 04

20. Oktober  -  21 h   -   anschließend an die Ausstellungseröffnung, Konzert mit dem

S tefan Gfrerer und Roman Werni sind seit vielen Jahren die musikalischen Wegbegleiter K laus Paiers. Die Besetzung Akkordeon, Bandoneon/Bass/Schlagzeug ist eine dabei eher selten anzutreffende Kombination von Instrumenten. Um so höher müssen Erfolg und Sympathie gewertet werden, mit dem das Trio weltweit gefeiert wird. Ob in Paris, Stockholm, Warschau oder Israel, in den fast immer ausverkauften Konzerthallen und Jazz-Clubs reagiert das Publikum begeistert, lobt die Kritik die überragende Musikalität des Ensembles.

Sich von der Idee eines Klaviertrios leiten lassend, haben es die drei Instrumentalisten verstanden, eine in sich ruhende Band zu bilden, die durch Geschlossenheit besticht. Klaus Paier, Stefan Gfrerer und Roman Werni verstehen es, die Zuhörer mit musikalischen Einfällen regelrecht zu überfluten, sie in einem zeitlosen Labyrinth von pulsierenden Stimmungen gefangen zu halten.

In den Kompositionen von Klaus Paier finden sich all jene Einflüsse und Stilelemente wieder, mit denen sich der Akkordeonist im Laufe seiner bisherigen Karriere auseinandergesetzt hat: Die komplexe Spontanität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment europäischer Klassik, die vielschichtige Tradition europäischer Volksmusik. Mit einer geradezu selbstverständlichen Hingabe lotet er die verschiedenen Facetten dieser Musik lustvoll aus. Stefan Gfrerer und Roman Werni zeigen sich dabei als unglaublich sichere Begleiter und ausgewiesene Solisten in Personalunion. Ihre rhythmisch dichte und unmittelbare Kommunikation trägt die Musik, mal filigran und fragmentarisch, dann wieder üppig und rauschhaft, in eine vollkommen zeitfremde Atmosphäre. Für die CDs „Movimiento“ und „Live“ (beide PAO) wurde das Klaus Paier Trio für den österreichischen Musikpreis, den „Amadeus Award“, nominiert.

Klaus Paier Trio

Klaus Paier accordion, bandoneon

Stefan Gfrerer  bass

Roman Werni  drums