
Donnerstag, 3. Februar 05 - 20 Uhr
Jam Session im Unterhaus
mit dabei: DJ Lizzard & DJ Frost

Montag, 7. Februar 05 - ab 20 Uhr
Großes Rosenmontags-Fest im Unterhaus
Donnerstag, 24. Februar 05 - 20 Uhr
Autorenlesung mit Musik
Von der "Internationalen" zur "Feschen Lola" :

Bayerische Amazonen von Michaela Karl
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die patriarchale Welt ins Wanken gerät werden die Protagonistinnen dieses Buches geboren: Carry Brachvogel, Emerenz Meier, Mechthilde Lichnowsky, Lena Christ, Emmy Noether, Zenzl Mühsam, Claire Goll, Liesl Karlstadt, Therese Giehse, Carola Neher, Gret Palucca und Olga Benario. Zwölf aus Bayern stammende Frauen, die exemplarisch für viele „Amazonen“ stehen. In ihrem Kampf um Unabhängigkeit, Gleichberechtigung und Emanzipation scheuten sie keine Mittel, was sie nicht zu makellosen Heldinnen macht, dafür aber zu Identifikationsfiguren auch für die Frau des 21. Jahrhunderts.
Hubert Ramesberger wird die
Zuhörer mit Akkordeon und Mundharmonika auf ihrer Reise durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts musikalisch begleiten.
Ein Abend für Amazonen und all diejenigen die Frauen lieben die den Gegenentwurf zum Klischeebild des „ewig
Weiblichen“ bilden!

Samstag, 26. Februar 05 - 20.30 Uhr
Willie Salomon (Gesang, akustische Gitarren)
Traditional Country Blues & More

Konzert & Vorstellung der neuen CD
Der deutsche Bluesgitarrist Willie Salomon hat eine ungewöhnliche Biographie. In einer deutsch-amerikanischen Familie aufgewachsen, verbrachte er die Kindheit teilweise in den USA (New York). Er entdeckte den Blues auf seinen USA-Reisen in den 70er Jahren, wo er Legenden wie Furry Lewis, Homesick James und Muddy Waters kennenlernte. Willie Salomon gilt als der unverwechselbare Sänger und Gitarrist mit den so ziemlich authentischsten Country Blues hierzulande.
Unüberhörbar ist der Einfluß von Lonny Johnson, Rev. Gary Davis und den Altmeistern des Delta Blues. Dazu gibt es Swing, Ragtime, Gospel und Folkiges.
Presse: "Der Nostalgiebluesfan legt die Ohren an und gibt sich dem unglaublichen Ohrenschmaus hin, der ihm hier vorgesetzt wird." (Zentralnerv Nürnberg)
"The
complex guitar playing throughout is clean, crisp and inventive alongside natural and sincere vocals. He has a beautifully distinctive touch and tone......" (Blues in Britain)
Donnerstag, 3. März 05 - 20 Uhr
Jam Session im Unterhaus
mit dabei: DJ Lizzard & DJ Frost

Donnerstag, 31. März 05 - 20.30 Uhr
BRUUL – das ist
ein Brunftschrei, der durch die Weiten Niederbayerns, auch über den Inn nach Österreich und weiter bis Westafrika hallt. Vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten ist in Niederbayern eine Handvoll Musiker fasziniert aufgebrochen und hat sich Stück für
Stück die westafrikanische Trommelei zu eigen gemacht. Daraus entstand „Bruul“.
Die Männer von „Bruul“ haben in den Malinké-Rhythmen Westafrikas ihre angemessene Ausdrucksform gefunden, die sie mit Saft und Kraft sowie seit neuem auch
mit ureigensten niederbayerischen Liedern anreichern. Ungebrochene Kraft und Wildheit kultiviert zu konzentriert ausgereifter Musik, deren Bann man sich nicht entziehen kann. Tanzmusik auf höchstem Niveau, Volksmusik im lebendigen Sinn. Musik,
die nicht lange fragt, ob sie nun Weltmusik oder sonst was ist – sie hat einfach eingeschlagen bei den Musikern von „Bruul“.
Mansa Camio, unser Trommelmeister aus Guinea ist selbstverständlich unser besonderer Gast, Solist und natürlich auch Frontmann. „Bruul avec Mansa Camio“ ist eine mittlerweile über 10 Jahre gepflegte Verbindung. Daß diese Verbindung bis heute hält, liegt sicher auch daran, daß uns Männern von Bruul Temperament und Bodenständigkeit der Malinké im fernen Westafrika oft näher liegen als die Mentalität vieler unserer deutschen Landsleute. Es macht einfach allen richtig Spaß: den Trommlern, den Tänzerinnen und Tänzern und den sonstwie Beteiligten.

Traditionelle Rhythmen Oberguineas
avec Mansa Camio (Baro, Guinea)
Sonntag, 27. Februar 05 - 20.30 Uhr
Martin Dean
Ein Crooner der alten Schule verzichtet auf lukrative Auftrittsmöglichkeiten in Las Vegas und arbeitet stattdessen lieber im Alten Europa an der Verwirklichung seiner künstlerischen Ambitionen. So unglaublich wie diese Geschichte klingt auch die Musik Martin Dean's und seiner kongenialen Kollegen: Psychedelische Farbtupfer - live oder per Mausklick, suggestive Minimal-Grooves, lateinamerikanische Entspannung, Funk, Jazz-Klavier, Elektronik, Spuren von Detroit Rock ("Spacelord Motherfucker") - you name it. Trotz der stilistischen Vielfalt klingen die Eigenkompositionen wie aus einem Guss, was nicht zuletzt Martin Dean's Gesangskünsten zu danken ist. Wer sie in Worte fassen will, kommt nicht umhin, sich an verloren geglaubte Werte und Worte zu erinnern. Unwillkürlich möchte man den Schmelz der Stimme preisen oder von gut geölten Stimmbändern fabulieren. Ziel von Martin Dean und seinen Musikern YoYo Röhm, Bass; Jochen Arbeit, Gitarre und Stefan Creutzburg, Gitarre ist es, ihren Fans das sprichwörtliche Leichte Hören mit Tiefgang zu versüßen. Mit ihrer Werkschau "The best of Martin Dean" gelingt ihnen das spielend.

live zu Gast im Unterhaus
The King of Space Age Gospel
Martin Dean - Vocals . Jochen Arbeit - Guitars . Stephan Creuztburg - Guitars . Yoyo Röhm - Bass/Wurlizer Piano/Organ/Vibraphone/Marimba